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sicut cervus.
auch meine seele schreit.
gott hat sie gefunden
und wenn nicht, so doch
ein bild, das ihr genügte,
dass sie lebe.
wo keine wand, keine mauer ist,
wer brauchte da bilder?
wälle habe ich errichtet,
mauern und wände
rings um mich her.
was dort hängt, war ich,
einmal vielleicht,
bin ich nicht mehr.
aber gerne, wie gerne,
hinge ich wieder am haken,
zitternd,
in erwartung
des unerwarteten,
erhofften,
ersehnten.
sicut cervus.
oder ist es mein leib?
wo ist die grenze, wo bin ich
das eine nur,
seele,
wo nur noch lust?
auf diesem grat
harrend,
schrei ich nach wasser
des lebens.
gleich dem hirschen.
doch kein jäger zeigt sich bereit,
aktäons mut,
übel belohnt,
findet keine erben.
und artemis selbst,
müde des spiels,
sitzt mit den brüdern
beim wein.
wieder ist
schonzeit in eden.
sicut cervus.
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