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Die Telekom, die Verkehrsbetriebe, die Werbefirmen — viele machen es so: Gerne zahlen sie eine Belohnung, wenn man ihnen die Täter nennt, die Einrichtungen zerstören, Wände oder Material beschmieren.
Wer den Schaden hat, lässt sich etwas einfallen.
Und wenn sie die Verantwortlichen haben, dann bittet man die zur Kasse.
Aber was mache ich? Meine verkratzte Seele, die zerfetzten Polster meines Stolzes, wo trage ich sie hin?
Da ich derer nicht habhaft werden kann, die ihren Spaß mit mir hatte und mich dann achtlos zur Seite schob, wer ersetzt mir den Schaden?
Selbst schuld. Wer im Studentenviertel auf weißen Marmor als Fassade besteht, braucht sich über Farbbeutelwürfe nicht zu wundern.
Wer die Unterführung mit wohl gefüllten Schaufenstern versieht, lädt ein zum Scheibeneinwerfen und Plünderung.
Ich verlor mich und mein Herz in der virtuellen Welt des Internets. Mein allzu bereites Gemüt trägt nun die Last.
Ich gehe durch den Alltag mit Graffiti auf der Seele.
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